24.07.2002 ( LIPPE aktuell )
Es war der 7.7. im Jahre 77, als sich aus einem
Freundeskreis das Wappenrott in Schwalenberg gründete. Erst kürzlich nun konnte das Wappenrott sein 25-jähriges Bestehen. Von Anfang an, sah es das Wappenrott als seine Aufgabe an, die Rottgemeinschaft und den
Zusammenhalt untereinander zu pflegen. Zunächst als Junggesellen im Alter von 16 bis 17 Jahren, die gemeinsam feierten und auch Rottfahrten durchführten, später dann auch unter Einbezug der mittlerweile
gegründeten Familien, setzten sich die Jahre fort.
Neben der Teilnahem am Schützen- und Kinderschützenfest und der aktiven Mitgestaltung des Vereinslebens in Schwalenberg, zählen verschieden
rottinterne Veranstaltungen zum festen Bestandteil im Jahreskalenderr des Wappenrotts. So wird jedes Jahr der Maibaum aufgestellt, wobei das Wappenrott 1985 schon mal den größten Maibaum Lippes aufstellte. Eine
weitere Veranstaltung ist das alljährliche Sommer-Biwak unterhalb des Mörthes. Daran nehmen ausschließlich Rottmitglieder und solche, die es werden wollen teil, um die feucht-fröhliche Aufnahmeprüfung zu
bestehen, hieß es aus Rottkreisen. Seit einigen Jahren gehört aber auch ein Farnilientag zum festen Bestandteil des Wappenrotts. Ein Spielnachmittag für Kinder und Erwachsene mit anschließenden Grillen und
Lagerfeuer vermitteln so schon dem Nachwuchs was es heißt, in einem Rott der Schwalenberger Schützengesellschaft zu sein. Apropos Kinder -im Jahre 1990 wurde dem Wappenrott ein altes Rottschild, das sogenannte
Storchenschild, übergeben. Dieses ist in der Schwalenberger Schützengesellschaft das Zeichen für Kindersegen. Schützennachwuchs auf den die Rottmitglieder besonders stolz sind. Heute haben die 28 Mitg!ieder
insgesamt 52 Kinder.
Daß das Wappenrott nicht nur feiern, sondern auch anfassen kann, wurde an vielen Arbeitseinsätzen an der Schützenhalle, dem Schießstand und dem
Kriegerdenkmal unter Beweis gestellt. Zusammen mit anderen Rotten wurde der Trimm-Pfad am Dohlenberg wieder instand gesetzt und 1999 an der Blutspende-Aktion für Muki 2000 teilgenommen.
Absolute Höhepunkte seit dem Bestehen des Wappenrotts waren die Schützenfeste 92/93 und 95/96, wo das Wappenrott mit Theo Leifholz und Ulrich
Pietruschka die Schützenkönige stellte. Hier wurde der gute Zusammenhalt besonders deutlich. Seitdem Pietruschka König war, hegt das Wappenrott auch eine enge Verbindung und Freundschaft zur ersten Kompanie des
Bürgerschützenvereins Steinheim, an dessen Umzug sie jährlich teilnehmen. Pietruschka selbst gehört auch dem Bürger- schützenverein Steinheim an. Pietruschka, heute Röttführer des Wappenrotts, konnte an diesem
Tag vier der noch fünf verbliebenen Gründungsmitglieder ehren.
Dies waren (im Bild)Theo Leifholz, Jobst Begemann, Jörg Bohnsack,(Ullrich Pietruschka) und
Andreas Schüre. Ebenfalls Gründungsmitglied, aber an diesem Tag im Urlaub, ist Volker Schulze.