19.07.2004 ( Lippische Landeszeitung )
Grummeln im obersten Bauch Durchweg positive Bilanz des Schützenfestes Schwalenberg
Königsscheibe verliehen: Oberst Fritz Beckmann (links) überreicht Heinz-Jürgen Ridder (Mitte) die geschnitzte
Trophäe. Mit im Bild auch der stellvertretende Vorsitzende Martin Kutz. Foto: Zerenner
Schieder-Schwalenberg (uz). "Das Schützenfest ist gut gelaufen, wir hatten sogar
mehr Besucher als in den vergangenen Jahren. Jetzt können wir nur hoffen, dass sich der Trend fortsetzt", zog Schatzmeister Rolf Donner eine positive Bilanz. Die
zeitnahe Manöverkritik in der Schwalenberger Schützenhalle gehört inzwischen zum Programm der Schützen wie das Fest selbst. Dass er in diesem Jahr, trotz aller Erfahrung und mit einem gut eingespieltem Team im
Hintergrund, ordentliches Grummeln im Bauch hatte, konnte Oberst Fritz Beckmann jetzt zu geben. "Mit dem Grafenrott stellte ein Rott erstmals in seiner Geschichte einen König und
den Hofstaat. Das war schon etwas besonderes und man konnte nicht auf Erfahrungen zurückgreifen", so Beckmann. Gleiches galt für das Ankerott, deren Fahnenoffiziere Premiere
feierten. "Das Grafenrott zog sich zurück und baute etwas, keiner wusste aber was. Das Ergebnis war die Burgsilhouette auf der Bühne in der Schützenhalle. Tolle Idee und wirklich
klasse gemacht", lobte der Oberst. Auch die Fahnenoffiziere hätten eine fantastische Vorstellung abgeliefert. "Alles hat bestens geklappt." Doch das waren erst zwei von
insgesamt drei Premieren während des vergangen Schützenfestes. Mit Pacco Vernandez hatten die Schützen einen neuen Festwirt verpflichtet. Auch ein Erfolg: "Der Service war
noch nie so gut wie in diesem Jahr", so Beckmann. Und auch der Wirt war mehr als zufrieden: "Ich habe noch kein Fest in dieser Größenordnung erlebt, bei dem es ohne
Pöbeleien und Schlägereien ab ging. Ich hatte schon gehört, dass die Schwalenberger feiern können, aber ihr könnt mehr. Und das sagt euch ein, wenn auch ehemaliger, Schiederaner", so Vernandez unter lautem Beifall.
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