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     14.07.2004 ( LIPPE aktuell)

    Scharfschützenrott feierte 40-jähriges Bestehen
    ... wenn mit Stiefeln marschiert wird

    scharfschuetzen2Schieder-Schwalenberg (lig). Sie waren schon bei der Rottgründung dabei.Als 1964 dasScharfschützenrott der Schützengesellschaft Schwalenberg aus der Traufe gehoben wurde, da bestand schon eine enge Freundschaft zu der A-Kompanie der Detmolder Schützengesellschaft. Im jahre 1968 erlaubten sich die »Scharfschützen« aus Schwalenberg einen Gag. »Wir sind damals in Bundeswehrstiefein mitmarschiert«, erinnert sich Rottführer Günter Grytz. In Erinnerung an diesen »Stiefelmarsch« kamen nun auch die Detmolder zum 40- jährigen Bestehen des Rotts in Stiefeln.

    Doch die Detmolder waren nicht die einzigen langjährigen Freunde, die das Rott begrüßen konnte. Eigens für diesen runden Geburtstag hatte sich die Seniorenabteilung des Spielmannszuges Rischenau nach Schwalenberg auf gemacht. Die Spielleute aus Rischenau sind schon seit langen Jahren musikalischer Unterhalter bei den Schützenfestes in Schwalenberg und auch hier entstand eine »dicke« Freundschaft. Auch wenn die Senioren des Spielmannszuges heute nicht mehr alle aktiv sind - aber für die Feier des Scharfschützenrottes zogen sie die Uniform noch einmal an und waren mit dabei. Auch Abordnungen der weiteren 13 Rotten waren mit von der Partie.

    Das Scharfschützenrott hat 22 Mitglieder. »Wir waren einmal 42 und wollten gerne 50 werden, doch leider haben wir das nie geschafft«, meinte Grytz. Dafür hat das Scharfschützenrott allerdings schon fünf Mal den König gestellt. Auch der amtierende Schützenkönig kommt aus dem Scharfschützenrott. Es ist der Vorsitzende der Schwalenberger Schützengesellschaft, Heinz-Jürgen Ridder. Bevor es allerdings zum gemütlichen Teil überging, ließ es sich der Rottführer nicht nehmen, die fünf noch aktiven Gründungsmitglieder zu ehren. Dies waren Heinz-Jürgen Ridder, Christian Müller, Werner Durgeloh, Willi Köhring und Günter Grytz selbst. Im Verlauf der Feier konnten die Gäste einen Film von 1973 sehen. Außerdem informierte eine Bilderausstellung über die Geschehnisse in den letzten 40 jahren. Aufgebaut wurde sie von Werner Durgeloh.  »Er kann sie euch bis auf den letzten Pixel erklären«, bemerkte Grytz. Anschließend  wurde gefeiert.
     

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